Tipp: Was tun wenn die Krankenkasse nicht zahlen will?

Experten betätigen, dass die Ablehnungen von Leistungsübernahmen bei den Krankenkassen eindeutig zunehmen. Auch kommen immer mehr solcher Ablehnungen ohne oder ungenügende Widerrufsbelehrung beim Patienten an. Bestehen Sie auf eine schriftliche Ablehnung, Sie haben danach einen Monat Zeit für einen Widerspruch. Sollte das nicht vermerkt sein, beträgt die Widerspruchsfrist sogar ein Jahr.

Den Widerspruch sollten Sie auf jeden Fall schriftlich einlegen und ausreichend begründen.

Lassen Sie sich eventuell dabei professionell beraten. Wenn auch dieser Widerspruch abgelehnt wird ist innerhalb eines Monats Klage vor dem Sozialgericht möglich.

Die Quote, dass dem Widerspruch stattgegeben wird liegt bei ungefähr 80 Prozent, es lohnt sich also in jedem Fall diesen Weg zu beschreiten. Die Kosten halten sich in Grenzen und werden von der Rechtschutzversicherung übernommen.

Tipp: Viele Sanitätshäuser sind Mitglied in einem Rechtshilfeservice, Sie als Kunde sind darüber mitversichert. Fragen Sie Ihr Sanitätshaus.

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